14,5 aus 15 - zu zweit...

14.01.2017

 

Nürnberger Blitzmeisterschaft - ein neues Turnier, welches sich über das ganze Jahr erstreckt!

 

In diesem Wettbewerb, welcher von SW Nürnberg Süd und SC Noris-Tarrasch Nürnberg ausgerichtet wird, wird jeden Monat ein Blitzturnier ausgetragen. Wer sich in der Jahreswertung durchsetzen kann (für den 1. Platz gibt es pro Monat 20 Punkte, für den 2. 14 Punkte, etc.) und einen Wohnsitz in Nürnberg hat bzw. in einem Nürnberger Verein spielt und natürlich am Ende die meisten Punkte hat, ist Nürnberger Blitzstadtmeister 2017.

 

Immerhin zwei Talente wagten den Weg ins Südstadtforum zur ersten Ausgabe: Dennis Adelhütte und Alexander Kittler traten am 12.01. zur Januarvariante im „3 Minuten + 2 Sekunden pro Zug“-Blitzen an. Bei 15 Runden Schweizer System an jenem Donnerstagabend war der Modus der Weltspitze für "wenn-man-besonders-charmant-ist-Bezirksspitze-aber-eigentlich-zusammengewürfelte-Schachverrückte" ungewohnt, so dass die Setzliste am Anfang eher nichtssagend war; es dauerte eine Weile, bis sich die Favoriten anfingen durchzusetzen.

 

Alex und Dennis erging es da gesetzt auf 17 bzw. 18 (bei  34 Teilnehmern) nicht viel besser – beide hatten ebenfalls so ihre Schwierigkeiten mit dem Modus und dass abends 15 Runden geblitzt werden, war nicht wirklich eine Hilfe. Insgesamt holte Alex 6,5 Punkte und Dennis 8. Dennis startete dabei stark mit 7 aus 9, verlor dann aber völlig den Faden und fing an, lustig mit Figuren um sich zu schmeißen. Nach fünf Niederlagen in Folge gewann er immerhin noch die letzte Runde und landete auf Platz 12. Ähnlich erging es Alex, der 3,5 aus 5 hatte und dreimal in Folge verlor. Auch er fand danach nicht mehr wirklich ins Turnier zurück. Obwohl er Runde 9 wieder gewann, gab es danach leider nur noch zwei Siege – Platz 27.

 

Für die Jahreswertung bedeutet das für Dennis immerhin 5 Punkte und für Alex einen.

Das nächste Turnier findet Freitag, den 10.02. statt. Es herrschte eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre, sehr empfehlenswert! Hoffentlich das nächste Mal mit mehr Talenten-Beteiligung!

 

Hier geht es zu den Tabellen.

 

Dennis Adelhütte

Stiiiiille Naaaacht ... von wegen 

19.12.2016

"Und wieder ein Jahr näher an der Rente."
Immer zur Weihnachtszeit steigt die Frequenz, mit der einem dieser Spruch um die Ohren gehauen wird, rapide. Auf dem Papier zwar irgendwie richtig, als relativ junger Verein können wir damit allerdings (noch) nicht allzu viel anfangen. Entsprechend launig sollte es im Laufe des Abends zugehen...

Mit insgesamt 25 vereinstreuen Schachspielern (und natürlich auch Schachspielerinnen - political correctness muss schließlich sein) versammelten sich traditionell viele Talente auf unserer inzwischen schon dritten Weihnachtsfeier. Vergeht die Zeit etwa doch so schnell? :-)

Addiert man unsere Kinder und Jugendlichen, die tags zuvor weihnachtliche Stimmung verbreiteten, so waren mit Ausnahme von drei Mitgliedern alle Talente auf den Beinen.

Unser Sterne-Koch Paul Kästlen servierte diesmal Cordon bleu und gesunde vegetarische Kost. Bei sehr hübscher festlicher Dekoration (danke Sandra!) wurde ihm das Essen förmlich aus der Hand gerissen und die Plaudereien konnten beginnen - natürlich begleitet von diversen Schachspielchen... versteht sich. ;-) 

Als die letzten Gäste eintrudelten und die frohe Kunde vom
Doppelsieg unserer ersten Jugendmannschaft die Runde machte, stieg der Lärmpegel noch einmal deutlich an. "Sitting Ovations" inklusive.  

Nach Anbruch der Geisterstunde löste sich die Truppe so langsam auf und verabschiedete das äußerst erfolgreiche Schachjahr 2016. 

Doch ganz vorbei ist es natürlich noch nicht: Insgesamt sieben Talente vertreten unseren Verein auf semi-internationaler Bühne beim
26. Erfurter Schachfestival

Erst dann ruhen die Figuren, bevor mit Beginn des neuen Jahres auch schon wieder die Kreiseinzelmeisterschaft an die Türe klopft.

Stille Nacht? Von wegen... 

Alexander Kittler

Blitzkreiseinzelmeisterschaft 2015 - stark angefangen und extrem stark nachgelassen

 

01.11.2015

 

Als einziger Vertreter des SC Jäklechemie trat Dennis Adelhütte bei der diesjährigen Blitz-KEM im Kreis Mitte an. Nach einem starken Einstieg mit 4,5/5 und einem Remis gegen den Sieger kam nach der kurzen Pause nichts mehr zusammen - 8/14 und Platz 9.

 

Aber immer der Reihe nach: im Gegensatz zur etwas geringen Quantität der Teilnehmer bei der Schnellschachversion (nur 4 Spieler!) konnte die Blitz-KEM mit 15 Teilnehmern nicht nur mehr Anwärter auf den Titel, sondern auch hohe Qualität aufweisen: Mit FM Thomas Gietl war der klare Favorit des Turnieres gefunden. Horst Stoeßel und Gerhard Fuchs als 2000er schienen noch am ehesten dazu berufen, dem Titelträger ein Bein zu stellen; Dennis selbst war an 6 gesetzt.

 

Nach Siegen gegen Mathias Baumann (1902), Thomas Hahn (1637), Christian Brenner (1947) und Dr. Hans Gerl (1862) stand Dennis jedoch überraschend an der Spitze, was sich auch nach der fünften Runde nicht ändern sollte: Gegen den Topfavoriten entwickelte sich im Franzosen eine chaotische Stellung, in der FM Gietl besser die Übersicht behielt und mit einer Mehrfigur rauskam. Dennis erwies sich aber als flinker und schaffte es unter Opferung all seiner Untertanen noch den Gegner über die Zeit zu heben und so endete die Partie Remis.

 

4,5/5, das Match gegen den Favoriten hinter sich und dann noch die folgende Tabelle - bahnte sich da eine Überraschung an?

Eigentlich schien jetzt die perfekte Runde für das Freilos - gegen den FM Remis, total aufgekratzt, weil er zwischendurch Erster ist.

 

Nach der kurzen Pause konnte Dennis aber nicht mehr an die Leistung von vorher - schnell und halbwegs sauber spielen - anknüpfen. Nach einer sehr ärgerlichen Niederlage gegen Horst Stoeßel (2007) (Remisturmendspiel in Zeitnot verhunzt) und einer Niederlage gegen Gerhard Fuchs (2052) (so eingegangen ist die gute Talente schon lange nicht mehr) standen mehr erschummelte Siege gegen Hermann Schlötterer (1759) (einzügig Figur eingestellt und bei einem Verzweiflungsangriff erst die Figur zurückgewonnen und dann Matt gesetzt) und Hans-Ludwig Hestermann (1714) (Gegner positionell erdrückt, um dann in eine extrem knifflige Stellung zu geraten - und dann fiel die Zeit des Gegners) zu Buche - einzig der Sieg gegen Michael Veh-Hölzlein (1944), der etwas zu übermotiviert einen Bauern für Angriff opferte, war souverän.

 

Die letzten 4 Runden brachten dann nichts als Ärger - und vermasselten das ganze Turnier. Nach einem extrem glücklichen Remis gegen Peter Thürauf (1800)

(Zeit sei Dank) folgten drei Niederlagen in Folge - und zwei davon waren extrem unnötig. Während gegen Georg Sulkewiecz (1878) das Wort Konter eine ganz neue Bedeutung bekam (erst Bauer, dann Figur und dann auf einmal Dame weg, obwohl man selber angegriffen hat), hatte Dennis gegen Paul Krasnikov (1880) und Larry König (1652) sehr geschlossene Stellungen.

 

Naja, und dann verlor die Talente die Nerven: Erst veropferte er gegen Schachfreund Krasnikov eine Figur; zwar gewann er noch die Dame, diesmal war die Zeit aber nicht auf seiner Seite und er verlor noch. Larry igelte und bunkerte sich extrem ein; gerade als Dennis die Festung sprengte und in ein klar besseres Endspiel abwickelte, übersah er ein Grundreihenmotiv und verlor eine Figur und mit ihr die Partie.

 

Bitteres Ende - 8/14 und Platz 9 - Platz 7 hätte zur Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft gereicht. Hätte Dennis gegen P. Krasnikov gewonnen, wäre er Dritter geworden und hätte er zusätzlich noch gegen L. König einen Punkt geholt, wäre es sogar Silber gewesen...

 

Hätte, hätte, Fahrradkette - das nächste Turnier kommt bestimmt!

 

Hier geht's zur Tabelle...

 

Herzlich willkommen

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unserer Presseabteilung:

 

Bay. Blitz-MM 2017

(22.03.2017)

 

7. Runde - Kreisliga 1

(14.03.2017)

 

Mfr, U25-EM 2017

(08.03.2017)

Trainingszeiten:

 

Freitag 18:00 - 19:30 Jugend

 

Freitag ab 19:30 Erwachsene

 

Einzeltraining individuell

Tägliche Schachaufgaben:

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