Zu fünft gewonnen

17.05.16

 

Zur letzten Runde der Firmenschachrunde konnten wir leider nur zu fünft antreten. Gegen die Mannschaft der DATEV wären wir nominell klare Außenseiter gewesen, wenn sie voll angetreten wären (GM Bezold an Brett 1!) - Konjuktiv sei dank war dies aber nicht der Fall. Mit der Aufstellung 5-6-8-9-14 waren wir (abgesehen von der kampflosen Niederlage) sogar leichte Favoriten. Dementsprechend verlief dann auch der Mannschaftskampf.

 

Schnell entstanden interessante Stellungen: Peter 'Chefchen' Lingl griff an Brett 5 beherzt an und erspielte sich mit Hilfe einer Ablenkung einen Mehrbauern. Philipp Junk an Brett 4 übersah seinerseits eine Ablenkung und verlor einen Bauern, da die Stellung aber nahe genug an einem Endspiel dran war, war dies noch kein Drama. 

 

Alexander Kittler spielte an Brett 1 mit den weißen Steinen, der Gegner begann relativ passiv. Das beeindruckte Alex nicht sonderlich und er ließ seine Streitkräfte nach der langen Rochade gegen den gegnerischen König antreten - eine imposante Stellung entstand, in der er den Druck immer weiter vergrößerte.

 

Währenddessen sah sich Martin Killmann an Brett 2 mit einem Vorstoßfranzosen und einem eventuell etwas weniger motivierten Gegner konfrontiert, dieser bot bereits im 12. Zug Remis. Zunächst lehnte Martin das Angebot ab, da der Gegner aber keine Anstalten machte, aktiv zu spielen und die Stellung lieber schloss, blieb Martin auf Dauer nichts anderes übrig. Kurz darauf schaffte es Philipp, seinem Gegner klar zu machen, dass Bauern doch nur Bauern sind und konnte Remis geben - 1:2.

 

Dennis Adelhütte hatte an Brett 3 einen geschlossen Sizilianer vorliegen. Zu Beginn agierte er ein bisschen zu übermotiviert und die Stellung drohte zu verflachen. In einer ausgeglichenen Stellung öffnete Dennis den gegnerischen Königsflügel und drang in die Stellung ein - schwupps, hatte er einen Mehrbauern. Dann noch einen und dann noch einen. Alle Konterversuche des Gegners wurden abgewehrt und das entstandene Turmendspiel souverän nach Hause gefahren. 

 

Vorher fertig war Alex - er ließ nichts mehr anbrennen und ließ den schwarzen König uncharmanterweise nicht mal rochieren. Als der Gegner auf Zeit spielte und einen Bauern schlug, bereute er dies sofort - einzügiges Matt und so. 3:2!

 

Nun lag es am Chef persönlich, den Mannschaftssieg zu sichern. Er lieferte lange eine klasse Partie ab und erspielte sich ein Springerendspiel mit Mehrbauern. Dann verlor er jedoch die Übersicht und stellte mehrere Bauern ein. Er zeigte aber Kampfgeist und konnte das Endspiel noch halten - Springergabeln sind was feines. 

 

Fazit: 3,5:2,5 nach knapp fünf Stunden! Mit dem damit dritten Sieg nach 4 Runden können wir mehr als zufrieden sein... 

 

Dennis Adelhütte

Jäkle gegen Goliath die Zweite - diesmal richtig!

21.04.2016

 

Ähnlich wie in der vorigen Runde waren wir gegen die erste Mannschaft der "Stadt Nürnberg" klare Außenseiter, obwohl wir weitaus stärker aufgestellt waren als in der zweiten Runde. An jedem Brett waren wir mindestens 80 DWZ-Punkte unterlegen. Dass DWZ aber nicht alles ist und wir die Geschichte "David gegen Goliath" auch anders erzählen können, bewiesen wir mit viel Kampfgeist.

 

Zunächst musste Peter "Chefchen" Lingl an Brett 6 die Waffen strecken. Gegen einen Skandinavier hatte er mit Weiß nicht das richtige Rezept parat und  nach einem Qualitätseinsteller brach die Stellung schnell in sich zusammen - 0:1.

 

Dr. Reinmar Killmann erging es an Brett 4 ähnlich. Nach einem Blackout in einem offenen Sizilianer büßte er eine ganze Figur ein. Zwar spielte er die Stellung noch ein Weilchen weiter, eine Minusfigur bleibt aber eine Minusfigur - 0:2.

 

Nachdem auch Philipp Junk an Brett 5 über seine Stellung, welche aus einem sizilianischen Flügel-Gambit entstand, nicht gerade glücklich war, sah es alles andere als rosig aus.

 

Die Stellungen an Brett 1, 2 und 3 ließen aber hoffen: Alex Kittler opferte in der Eröffnung einen Bauern (welchen der Gegner langfristig nicht halten konnte) für aktives Spiel. Martin Killmanns Gegner gab in einem Holländer eine Qualität, um Martins Dame abzusperren - ein Plan, der eher weniger gut gelang und so hatte Martin einfach eine bequeme Mehrqualität.

Dennis Adelhütte an Brett 3 erspielte sich mittels 3...Le7 und 8...g5 eine sehr komfortable Stellung in einem Tarrasch-Franzosen und griff beherzt an. Folgerichtig gewann er erst einen Bauern und bei einem Konterversuch des Gegners eine Qualität; der Sieg im Endspiel war dann nur noch Formsache.

 

Vorher fertig war Philipp - er befreite sich aus der Umklammerung und konnte einen Gegenangriff starten, der ihm einige Mehrbauern einbrachte. Und schwupps stand es 2:2.

 

Auf einmal war ein 3:3 in greifbarer Nähe - und sogar mehr, da Alex einerseits den zuvor geopferten Bauern zurückeroberte und andererseits durch eine Abwicklung den vermeintlich vergifteten a2-Bauern einkassierte. Da Martin seine Mehrqualität trotz gegnerischer Angriffsversuche hielt, stand es auf einmal 3:2 bei einem quasi unverlierbaren Endspiel auf Brett 1! Dieses gab Alex dann auch nach ein paar Gewinnversuchen remis.

 

Fazit: 3,5:2,5 gegen den Tabellenführer! Na, geht doch!

 

In der nächsten Runde geht es gegen die Mannschaft von DATEV. Wenn wir da auch gewinnen, stehen die Chancen für einen zweiten Platz in der Gesamtwertung nicht so schlecht... 

 

Dennis Adelhütte

Jäkle gegen Goliath

09.04.16

 

Zur 2. Runde der diesjährigen Firmenschachsaison traten wir gegen die Favoriten der Liga an, die Mannschaft der "Agentur für Arbeit". Wären wir mit unseren TOP6-Leuten angetreten, wäre wohl ein Kampf auf Augenhöhe entstanden. So wurde der Mannschaftskampf (leider) zu einer schnell entschiedenen Angelegenheit.

 

Tobias Völk an Brett 6 hatte es mit einem DWZ-mäßig über 400 Punkte überlegenen Gegner zu tun und probierte es mit der russischen Verteidigung. Er kannte sich eine Idee zu wenig aus und ließ sich schnell in alle möglichen Richtungen fesseln. Nach einem taktischen Einschlag war die Partie sofort entschieden - 0:1.

 

Auch Peter Lingl, der sich direkt nach seinem Urlaub bereit erklärt hatte, die Klingen zu kreuzen, hatte an Brett 5 ein "David gegen Goliath" Match vor sich. Und auch hier zeigte sich der große Unterschied in der DWZ sehr schnell: Bei einem Angriff vernachlässigte unser "Chefchen" seine Verteidigung und wurde ausgekontert - 0:2.

 

An den übrigen vier Brettern waren ebenfalls die Gegner favorisiert, wenn auch nicht ganz so klar. Während Sandra Roß an Brett 4 schnell in die Defensive geriet, griff Alex Kittler an Brett 1 beherzt an; Dennis Adelhütte wurde in einem Grünfeldinder mittels h4 seinerseits attackiert.

Er neutralisierte den Angriff auf seinen Königsflügel schnell und das dabei angebotene Bauernopfer wurde nicht angenommen. Die Partie verflachte und als Sandras Stellung zusammenbrach und es nicht mehr realistisch war, dass Philipp Junk und Alex noch gewinnen würden, bot Dennis Remis, welches der Gegner annahm - 0,5:3,5.

 

Alex übersah bei seinem Angriff eine effektive Verteidigung; dass er sehr viel Zeit für seinen Angriff investierte, wurde ihm nun zum Verhängnis - die Stellung war zu kompliziert und er verlor auf Zeit - 0,5:4,5.

 

Philipp Junk an Brett 3 kannte sich in der Aljechin-Verteidigung nicht so gut aus wie er wohl hätte müssen und war schnell unzufrieden mit seiner Stellung. Sein Gegner wählte aber nicht die beste Fortsetzung und bei bereits entschiedenem Mannschaftskampf einigten sich die Kontrahenten auf eine Punkteteilung.

Endstand: 1:5.

 

Gut, dass es für uns um nicht wirklich viel geht, sonst müsste man sich ja fast ärgern. ;-) Am kommenden Donnerstag findet die 3. Runde gegen die Erste der Stadt Nürnberg statt!

 

Hier geht's zur Homepage der Firmenschachrunde.

 

Dennis Adelhütte

Blaue Augen gratis - Sieg in der ersten Runde

26.02.16

 

Firmenschach - Im Langzeitschach absolutes Neuland für die Talente. War dies die

Ursache, dass die Organisation etwas weniger gut gelang?

 

Warum auch immer, Fakt ist: Statt sechs Spielern fanden lediglich vier zur ersten Runde der diesjährigen Firmenschachrunde. Unser Gegner war dabei die Mannschaft der VAG, die keinen guten Aufstellungstag erwischte, sodass wir trotz des 0:2-Rückstandes mindestens auf ein 3:3 hoffen konnten. Es kam sogar noch besser und wir gewannen knapp:

 

Dennis Adelhütte und Martin Killmann machten an Brett 4 bzw. 2 kurzen Prozess mit ihren Gegnern. Dennis Gegner kannte sich in einem Schotten nicht aus (1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.d4 exd4 4. Sxd4 Sxd4?!). Nach einem Damentausch versuchte Dennis zwar etwas zu schnell, die Stellung zu gewinnen, dankenswerterweise übersah der Gegner aber ein Abzugsschach und verlor einen Turm - 1:2.

 

Martin konnte in einem Damenbauernspiel einen seiner Bauern bis auf e6 durchdrücken und schwupps, war auch schon der gegnerische König auf f7. Mit einer Kombination von "Springer auf g5 und Dame auf e6" war da nicht mehr viel zu machen und es stand 2:2.

 

Jan Petermann erhöhte an Brett 6: Er rochierte lang und griff wie gewohnt an. Durch eine Kombination gewann er einen Bauern und verpasste seinem Gegner einen Tripel-Bauern. Beim Mattangriff sammelte Jan auch noch einen Turm ein und schau an, plötzlich stand es 3:2 für uns. Da nun schon ein Remis zum Mannschaftssieg reichte, nahm Alexander Kittler an Brett 1 dieses an.

 

Fazit: Zu viert 3,5:2,5! 

 

Mit einem oder zwei oder acht blauen Augen davon gekommen - die nächsten Runden sollten wir das organisatorisch etwas anders deichseln...

 

Dennis Adelhütte

Es ging dann doch zu schnell...

18.06.15

 

Leider konnten unsere Talente nicht an den Erfolg vom Schnellschach vor einem Monat anknüpfen. Zwar fuhr mit Martin Killmann, Dennis Adelhütte, Alexander Kittler und Michael Effenberg eine schlagfertige Mannschaft zur diesjährigen Blitzmeisterschaft, wirklich erfolgreich verlief das Turnier angesichts der starken Konkurrenz jedoch nicht.

 

Einzig Micha konnte mit 6/11 einen schönen Überraschungserfolg erzielen, Dennis schlug in der letzten Runde mit Minusbauer noch den Turniersieger und erspielte sich 6,5/11; Martin holte sich 5,5 Punkte und Alex errang 4 Zähler. Auch dank des uns nicht wohlgesonnenen Losglücks (bei 11 Runden Schweizer System und 20 Teilnehmern gab es JEDE Vereinspaarung außer Adelhütte-Effenberg) hatten wir in der Mannschaftswertung nichts mitzureden und landeten auf dem vierten Platz - von vier Mannschaften.

 

Trotz allem war es ein schönes Turnier in gelungener Atmosphäre - nächstes Jahr können wir uns ja nur verbessern. ;-)

 

Dennis Adelhütte

Premiere beim Firmenschach: Dritter im Schnellschachwettbewerb

22.05.15

 

Am gestrigen Donnerstagabend traten erstmals vier unserer Talente beim sogenannten "Firmenschach" an. Um dem Titel dieses Turniers gerecht zu werden, dieses Mal aber nicht unter dem Deckmantel unseres Vereins, sondern als Firma CSC Jäklechemie.

 

Mehrere 4er Teams aus dem Raum Nürnberg/Fürth, darunter u.a. die gastgebenden Mannschaften der VAG, spielten im 15 Minuten Modus den Mannschaftssieger aus. Nach spannendem Verlauf landete unsere Mannschaft um Peter Lingl, Michael Effenberg, Alexander Kittler und Dennis Adelhütte knapp geschlagen auf dem 3.Platz. Obwohl jeder Einzelne mehr als 50% der möglichen Punkte holte, reichte es in 4/5 Anläufen leider "nur" zu einem 2:2 Unentschieden.

 

Unter dem Strich trotzdem ein guter Auftritt unseres Teams, welches der Spielleiter abschließend als "Bereicherung für diese Veranstaltung" bezeichnete. Immer wieder gerne... ;-)

 

Alexander Kittler

Herzlich willkommen

auf der Homepage

unseres Schachvereins!

Druckfrisch aus

unserer Presseabteilung:

 

Himmelfahrtsopen Erlangen 2017

(29.05.2017)

 

OVM 2017 - 3. Nachholtermin

(28.05.2017)

 

Kleeblatt-Cup 2017
(22.05.2017)

Trainingszeiten:

 

Freitag 18:00 - 19:30 Jugend

 

Freitag ab 19:30 Erwachsene

 

Einzeltraining individuell

Tägliche Schachaufgaben:

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